Prüfungen

Dudu_Jagd
Bringtreueprüfung (Btr.)

am 12.04.2014 in Müllheim: bestanden


Sèlectif B

am 23.06.2013 in Matzenheim (F): bestanden


Jagdgebrauchsprüfung für Retriever (JGP/R)

am 27./28.10.2012 in Müllheim u. Wyhl am Kaiserstuhl : bestanden mit 230 von 240 Punkten im II. Preis


Bringleistungsprüfung für Retriever (BLP/R)

am 13.10.2012 in Müllheim: bestanden mit Suchensieg und 310 von 310 Punkten

BLP am 13.10.2012 in Buggingen

Am 2. Samstag im Oktober fand in Buggingen bei Müllheim die BLP unter der Prüfungsleitung von Richterobmann Dietmar Ruppertstatt. Nachdem sich der dicke Morgennebel verzogen hatte und das beste Prüfungswetter zum Vorschein kam, konnten wir nach den Formalitäten, Zahnkontrollen der Hunde, Begrüßung der Richter Dietmar Ruppert, Hans Kramer und Hans Büchele und einigen Erläuterungen zum Ablauf der Prüfung, um kurz nach 9 Uhr zum ersten Fach des Tages – der Verlorensuche auf zwei Stück Haarwild,  im wundervollen Revier von Frank Gerber antreten. Ich hatte mit meinem „Quotengolden“ die letzte Startnummer der insgesamt 5 zu prüfenden Gespanne und musste so etwas länger warten, bis auch meine erste Anspannung nach Beenden des ersten Faches mit einem sehr guten Ergebnis von mir abfiel. Das Suchengebiet war umrandet von einem tiefen Springkrautgürtel, durch das sich der Hund vor und nach der Suche im dichten Unterholz des Waldes seinen Weg bahnen musste. Im Anschluss folgte die Haarwildschleppe, zu der jeder Hundeführer mit seinem Hund von Frank Gerber gefahren wurde – welch Luxus und Zeitersparnis! Auch hier zeigten alle Hunde sehr gute Leistungen. Nun kamen die Fächer Freifolge und Ablegen außer Sicht. Frei bei Fuß in wechselnden Tempi wurde sich auf den von den Richtern bestimmten Ablegeplatz zubewegt, um dann zwei Schrotschüsse außer Sicht des Hundes abzugeben. Hier hatte leider eine Teilnehmerin Pech und ihr Hund lief ihr hinterher. So musste sie diese „Nullrunde“ mit guten Ergebnissen in den anderen Gehorsamsfächern ausgleichen, was dann auch gelang. Dann stand für uns alle mit Erfolg die Schussfestigkeit und Leinenführigkeit durch das Stangenholz auf dem Programm. Nach einer kurzen Autofahrt in einen anderen Revierteil fand das Standtreiben statt, das für alle kein Problem darstellte und wir uns gut gelaunt und mittlerweile sehr erleichtert der letzten Aufgabe vor der Mittagspause stellen konnten, der Federwildschleppe. Hier hatte ein Hund zunächst Schwierigkeiten, die Schleppe aufzunehmen, konnte aber dann eine gute Leistung zeigen. Nach den erfolgreichen, sehr zügig verlaufenen Fächern am Vormittag hatten wir alle unsere Mittagspause verdient, die wir um 13:30 Uhr antreten konnten. Wir wurden mit frisch gebackener Quiche von Frau Gerber verwöhnt, die unglaublich lecker war! Gut gestärkt und mit ausgeruhten Hunden konnten wir die letzten drei Fächer der BLP angehen. Zuerst fuhren wir zum nächsten Revierteil, der aus Kohl-, Raps-, und Senffeldern bestand. Hier sollte das Einweisen auf zwei Stücke Federwild stattfinden. Begonnen wurde in einem Kohlfeld, wo alle Hunde sehr gute Leistungen zeigten. Da jedem Hund ein neuer Revierteil zugewiesen werden musste, war für mich am Ende kein Teil des Kohlfeldes mehr übrig. So entschied man sich, mein Einweisefach im Senffeld durchzuführen. Duchess machte ihre Sache sehr gut und auch wir konnten mit Erfolg die Feldfächer abschließen. Nun ging es wieder in die Autos und wir fuhren ein Stück, um die Wasserfächer zu absolvieren, die in einer Kiesgrube mit wunderschönen Schilfgewässern abgehalten wurden. Zuerst die Schussfestigkeit im Wasser, die für alle kein Problem war. Zum guten Schluss kam dann die Verlorensuche im deckungsreichen Gewässer, wo ein Hund zuerst versuchte, das Wasser zu umgehen, es aber dann annahm und die Aufgabe gut vollendete. Ein weiterer Hund bekam hier als einziger in der Arbeitsfreude 11 Punkte, da er das Schilf bei der Suche so umgrub, dass ich dachte, für Duchess würde wohl nichts mehr stehen bleiben J Mir jagten die Richter zum Schluss noch einen richtigen Schrecken ein! Duchess durchstöberte das Schilf, kam zur Ente und nahm sie auf. Sie hatte sehr viel Schilf mit im Fang und um ihren Hals geschlungen, so dass sie weder richtig nach vorne Richtung Wasser, noch nach hinten konnte. Mir blieb schon das Herz stehen, aber sie hielt die Ente beharrlich fest und erkämpfte sich ihren Weg rückwärts aus dem Schilf. Ich sagte nur: “was macht sie denn da???“ Herr Ruppert, der Richter, der genau neben mir stand, beruhigte mich und sagte  „das ist ganz normal – lass sie mal, die macht das schon richtig, sie kann ja nicht anders weg!“ Dann war Duchess mit Ente hinter dem Schilf am anderen Ufer verschwunden und wir vermuteten, dass sie das Gewässer umläuft. Ich trat schon mal auf Anweisung vom Uferbereich weg, damit Duchess mich sieht. Doch dann kam sie weiter rechts doch durchs Wasser geschwommen – mit Ente im Fang – ich war happy und Herr Ruppert sagte „Da kommt sie doch – aber ohne Ente!!“ Hinter mir hörte ich vom zweiten Richter ebenso „Oh, oh – ohne Ente!“ Ich drehte mich völlig fragend und irritiert um, weil ich fast selbst nicht mehr glaubte, was ich sah und sagte „Wie? Ohne Ente?! Die hat sie doch!“ Auch der Richter am anderen Ufer, der versteckt den Hund beobachtet hatte, machte doch einen sehr entspannten Eindruck! Dann ging ein erleichtertes Raunen durch die Gruppe „Ja – tatsächlich! Sie kommt mit Ente!“ Duchess beendete auch diese Aufgabe mit vorbildlichem Vorsitzen und einem glatten „sehr gut“und Herr Ruppert entschuldigte sich damit, dass seine Brille im Gegensatz zu meiner einfach noch nicht bezahlt ist J So endete dieser erfolgreiche, tolle Prüfungstag mit erleichtertem Gelächter und wir konnten alle gut gelaunt um 16:30 zum Suchenlokal fahren, wo dann in fröhlicher Runde die Zensurentafeln und Urkunden vergeben wurden. Es war ein rundum gelungener, top organisierter Tag mit fairen, sehr netten Richtern, die genau wussten, was sie sehen wollten und einem ganz tollen Teilnehmerfeld, mit dem auch das Training schon immer sehr viel Spaß bereitet hat. Ganz besonderer Dank an Frank Gerber, der eigentlich unbezahlbar ist, opfert er doch immer wieder wie selbstverständlich seine Freizeit und stellt sein fantastisches Revier zur Verfügung, kutschiert uns auch im Training von A nach B, legt Fährten und zieht Schleppen und steht mit Rat und Tat zur Verfügung. Ebenso ganz herzlichen Dank an Achim Wernet und Cornelia Nagel, die einfach immer für uns da sind. Vom „Händchen halten“ über Wild auslegen bis Hilfe beim Papierkram einer Prüfung sind es so viele Dinge, die man kaum aufzählen kann. Danke!

Allen Teilnehmern nochmals meinen herzlichsten Glückwunsch!

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Claudia Borchert mit Golden Hündin Fawnquest Amusing the Duchess

 

Die Ergebnisse:

Claudia Borchert mit Fawnquest Amusing the Duchess:  310 Punkte

Astrid Braun mit Lucia vom Walzenhof:                              304 Punkte

Angelika Caesar mit Kora vom Stall Buchenhof:                303 Punkte

Bernhard Schirmer mit Kayleigh vom Walzenhof:             301 Punkte

Julia Heyer mit Querfeldein Bolle:                                        294 Punkte


Arbeitsprüfung mit Dummies für Retriever/ Fortgeschrittenenklasse (APD/R -F)

am 01.09.2012 in Wiesbaden: bestanden mit 75 von 80 Punkten, sehr gut, 2. Platz


Arbeitsprüfung mit Dummies für Retriever/ Anfängerklasse (APD/R -A)

am 29.10.2011 in Rottweil: bestanden mit 80 von 80 Punkten, vorzüglich, 1. Platz